Schlachtabfälle illegal im Wald entsorgt

In einem Waldstück bei Redingen wurden dieser Tage die Überreste eines geschlachteten Schafs gefunden. Leider nicht der erste Vorfall dieser Art...

Es ist alles andere als ein appetitlicher Anblick: In einem zwischen Redingen und Reichlingen gelegenen Waldstück am Ort auf der Schock/Seitert wurden kürzlich die Überreste eines geschlachteten Tieres gefunden. Es handelt sich um den Pelz samt Kopf sowie Innereien eines Schafes, die in einem Plastiksack illegal in der Natur abgelegt worden sind.

Bereits mehrfach hätten Unbekannte in vergangener Zeit verschiedene Waldabschnitte der Gemeinde als Entsorgungsstelle für ihre Schlachtabfälle genutzt, wie es seitens der kommunalen Bannhüterin heißt.

Infektionsrisiko für Mensch und Tier

Bei der Entsorgung der Schafsrückstände wurden jedes Mal grüne oder schwarze Plastiktüten des gleichen Typs benutzt. Die Ohrmarken seien durch den oder die Verursacher entfernt worden, hieß es weiter.

Eine derartige Entsorgung von Schlachtabfällen in freier Natur ist nicht nur eine unschöne Entdeckung, sondern sie ist zudem illegal und stellt ein hohes Infektionsrisiko für Mensch und Tier dar. Abfälle von Nutztieren sind daher ausschließlich in den dafür vorgesehenen Entsorgungseinrichtungen zu beseitigen.

Gemeinde bittet um Hinweise

Verstöße werden dagegen als Ordnungswidrigkeit geahndet und bei der Polizei angezeigt. Auch die Gemeinde Redingen will solche Vorkommnisse nicht mehr länger ohne Weiteres hinnehmen und bittet somit auch um sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des oder der Umweltsünder führen.

Text: Carlo Nilles